Höhere Technische Bundeslehranstalt Steyr
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Am 27.5.2014 besuchten drei Klassen der Elektronikabteilung der HTL Steyr ein Funkbataillon des Österreichischen Bundesheers in der Hillerkaserne in Linz-Ebelsberg. Obstlt. Baloh und Kameraden präsentierten den theoretischen Hintergrund und die praktische Anwendung von Funktechnik beim Österreichischen Bundesheer.
Den Schülern der 3AFEL, 4AHELI und 4BHELI wurden im Rahmen eines 3-stündigen Vortrags zur Funkeinsatzplanung zuerst die technischen Anwendungsgebiete bzw. die technische Ausstattung des Heeres im Bereich Funktechnik erläutert. Später durften die Klassen im Stationsbetrieb in Kleingruppen die Ausrüstung besichtigen.

Beim Vortrag wurde zunächst der genaue Planungsablauf vorgestellt. Anschließend wurden die technischen Details der verschiedenen Funksysteme erklärt. Bei UKW-,  KW- und Satelliten-Funk bzw. Richtfunk können Probleme auftreten, die in der Praxis zu Störungen und gelegentlich zum Abbruch einer Funkverbindung führen. Der nächste Teil bestand darin, wie diese Probleme gelöst werden, um einen zuverlässigen und sicheren Funkverkehr auch in Krisengebieten und bei Katastropheneinsätzen zu gewährleisten.

Als nächsten Programmpunkt gab es eine Einladung zu einem Mittagessen in der Kantine des Funkbataillons.

Zum Abschluss konnten die Schüler das neueste Funk-Equipment des Österreichischen Bundesheeres testen. Die neuen digitalen Funkgeräte mit GPS-Empfänger des Systems "Conrad" wurden erst vor drei Jahren beschafft; sie arbeiten überwiegend digital auf Basis Fast Frequency Hopping und Verschlüsselung. Für die Kommunikation auf Kurzwelle (KW) via Raumwelle wurde ein Horizontaldipol aufgespannt. Seit etwa einem Jahr verfügt das Bundesheer über einen sogenannten Radio Access Point (RAP), der komfortables Verbinden zweier Teilnehmer über viele verschiedene Wege gestattet und einen raschen Verbindungsaufbau ermöglicht.

Die Veranstaltung war außerordentlich informativ und stieß auf großes Interesse.

Wir bedanken uns beim Informationsoffizier der HTL-Steyr, Obstlt. Baloh, für die Ermöglichung und Organisation der Exkursion!

Eindrücke zur Exkursion