1.Platz beim Schulwettbewerb "Innovation & Wirtschaft Sparte Gesundheit" der TMG
2.Platz beim Sonderpreis T-Systems-Innovations-Award Oberösterreich
2.Platz beim Arbeiterkammer Oberösterreich „HTL Ideenwettbewerb“


 

Preise sind nicht das Ziel unserer Ausbildung, es ist aber doch erfreulich, wenn Absolventen oder Maturanten Auszeichnungen erhalten. Bernhard Großwindhager bearbeitete in einer Kooperation mit der Firma Guger Technologies (g.tec) modernste Methoden in der Mensch – Maschine -- Kommunikation. Mit einer Elektrodenhaube werden kleinste elektrische Signale von der Kopfhaut abgenommen. Ein Programm verarbeitet diese Signale und bereitet die Daten digital so auf, dass daraus die Information für Steuerungsaufgaben gewonnen werden kann. Herr Großwindhager entwickelte mit den vorhandenen Basiswerkzeugen die Idee, ein Pingpong-Spiel mit reiner Gedankenkraft für den PC zu programmieren. Für die Erstellung der Software musste er viele der erlernten Fähigkeiten einsetzen: Statistik, Mathematik, Informatik, Elektronik und nicht zuletzt Präsentations- und Vortragstechnik.
Die Arbeit ist sehr forschungsnahe und Bernhard Großwindhager konnte zeigen, dass mit Unterstützung der Partnerfirma auch Aufgaben dieser Art von unseren Absolventen erledigt werden können. Es waren unzählige Selbstversuche notwendig, um ausreichend Datenmaterial zu sammeln, damit die Software auch eine richtige Erkennung der gedachten Bewegung durchführen kann. Das Prinzip lässt sich ganz einfach erklären. Um eine Entscheidung durch Gedanken herbeizuführen, muss der Proband an zwei möglichst unterschiedliche Bewegungen von Gliedmassen denken. Zum Beispiel für den Befehl „Nach links bewegen“ kann man sich das Heben des linken Armes vorstellen und für den Befehl „Nach rechts bewegen“ das Heben des linken Fußes. Die Bewegungen lösen ein Muster elektrischer Signale im Gehirn aus. Diese Muster werden aufgenommen und mit statistischen Methoden in die genannten Befehle umgewandelt. So kann der Schläger des virtuellen Pingpong-Spieles bewegt werden. Nachteilig ist, dass das Programm immer in einem langwierigen Verfahren für einen bestimmten Benutzer trainiert werden muss. Dieser Umstand ist Anreiz dafür, weitere Projekte mit der Firma g-tec zu bearbeiten.