Bereits zum 8. Mal wurde der Wettbewerb „JuvenArta“, ein Schmuckgestaltungs-Wettbewerb für den Goldschmiede-Nachwuchs, durchgeführt. Am Freitag, 03.12.2010, fand im feierlichen Rahmen des Palais Festetics in Wien die Preisübergabe statt.

 

Drei Schüler und Schülerinnen der Abschlussklasse der Fachschule für Metalldesign konnten sich mit ihren Arbeiten unter 113 Einsendungen behaupten: Melanie Walch erreichte den dritten Platz. Ihre Klassenkollegen Elisabeth Schaupp und Carl Rudersdorfer belegten die Plätze 7 und 10.

Damit hat die Schule, die – nach einem Wien-internen Probelauf im ersten Veranstaltungsjahr - zum siebten Mal zur Teilnahme eingeladen war, jedes Mal Preisträger gestellt:
In sieben Jahren waren dies 25 Preisträgerinnen und Preisträger der Steyrer Fachschule - von insgesamt 70 möglichen aus 9 teilnehmenden Ausbildungsstätten.
Neben zwei Gesamtsiegen des Wettbewerbs waren dies zwei zweite Plätze, vier dritte, ein vierter, zwei sechste, vier siebente, zwei achte, zwei neunte und sechs Mal der zehnte Rang, der jeweils mit dem interessantesten Sachpreis dotiert ist: Einem Hängebohrmotor.

Diesmal galt es, Schmuck-Entwürfe zum Thema „queens and crowns“ einzureichen und den jeweiligen thematischen background auch schriftlich darzulegen.
Im ersten Jury-Durchgang wurden die besten 10 TeilnehmerInnen ermittelt, die dann ihre Entwürfe auch in Schmuck umzusetzen hatten. Ein weiterer Jury-Durchgang entschied über die endgültige Zuteilung der Preise.

Die Jury 2010 war wiederum hochkarätig und kompetent:
Mag. Claudia Aichhorn, akademisch gebildete Schmuckgestalterin und Geschäftsführerin der Fa. Langer in Enns, vertrat dabei Oberösterreich. Auch Thomas Hauser, MA, Nicole Inführ, Elisabeth Kreiner, Franz Motoch und Mag. Nadja Zweigler haben neben hoher Designkompetenz auch Jury-Erfahrung. Dr. Martin Pálffy, Erfinder und Gestalter der Schmuck- und Kunst-Internet-Plattform „beyArs.com“ unterstützt den Bewerb von Anfang an. Alexander Skrein ist als Ausstatter der „Dancing Stars“ im ORF ein Begriff und Dr. Elisabeth Schuttmeier – Kuratorin der Metallsammlung im Museum für Angewandte Kunst in Wien - ist uns schon von sachkundigen Führungen bekannt.

Alle eingereichten Schmuckobjekte bestachen auch durch handwerkliche Präzision, was seitens der anwesenden Fachleute vielfach bestätigt wurde.
Obwohl es ausschreibungsgemäß möglich wäre, professionelle handwerkliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wurden alle Preisträger-Arbeiten wie immer im Atelier der HTL Steyr selbst angefertigt: Der engagierte Einsatz der Schüler und Atelierlehrer ermöglichten dies.

Dem Veranstalter, Herrn Alfred J. Römer, gelang es erneut, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtige Vertreter der Schmuckbranche als Partner zu gewinnen und damit Sponsoren zu finden, die attraktive Preise zur Verfügung stellten.
Die Gesamtorganisation übernahm wieder in bewährter Weise Frau Christine Aghamanoukjan.

Die beiden Veranstalter halten den Wettbewerb durch ihr großes persönliches Engagement bereits seit 2002 erfolgreich „am Leben“ – was bisher keinem anderen Schmuckbewerb in Österreich gelungen ist!

Mag. Ulrike Stoiber-Postelmair

Impressionen zum Wettbewerb

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