Höhere Technische Bundeslehranstalt Steyr
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Im Rahmen des österreichweiten Wettbewerbs „Jugend innovativ“ werden jährlich die innovativsten Schülerinnen und Schüler für ihre präsentierten Projekte ausgezeichnet. Die Siegerinnen und Sieger erhalten zusätzlich zu den Urkunden, Geld- bzw. Sachpreisen üblicherweise auch eine Trophäe…
Diese Trophäe galt es heuer neu zu gestalten, und eine einmalige zusätzliche Wettbewerbs-Kategorie sollte diese Gestaltung zum Ziel haben.

Was der ?Oscar? und die ?Goldene Palme? für die Welt des Films sind, soll die Siegertrophäe für Österreichs innovativste Schülerinnen und Schüler sein.

Im Ausschreibungstext las sich das so:
Der ?Oscar für kluge Köpfe??
? ist eine kreative Neuinterpretation von klassischen Trophäen und Pokalen: Der Oscar für die klügsten Köpfe Österreichs soll kein herkömmlicher Pokal sein, sondern sich durch eine völlig neue Gestaltung auszeichnen.
? verkörpert den Wettbewerb Jugend Innovativ und sein Ziel, die innovativsten und genialsten Ideen Österreichs Schülerinnen und Schüler ans Licht zu bringen.
? steht für die Fülle und Vielfalt von Ideen, die innovativen und kreativen Spitzenleistungen und die Problemlösungskompetenz unserer Schülerinnen und Schüler.
? wird beim Jugend Innovativ Finale persönlich von der/m Bundesminister/in überreicht.

Technisch sollte die neue Trophäe handlich und transportabel ? also nicht zu fragil - sein und eine serielle Produktion erlauben. (Das Objekt soll in Kleinserie - ca. 20 Stück/pro Jahr - produziert werden; die technische Umsetzbarkeit musste daher grundsätzlich möglich sein.) Die Notwendigkeit einer gravierbaren Fläche, sowie Maß- und Gewichtsobergrenzen stellten zusätzliche Kriterien dar.

Isabella Limberger (3YFKUJ) und Christoph Stienitzka (4YFKUP) schafften es dabei unter die besten acht von über 130 Einreichungen.
Während diese Wertung durch eine Fachjury erstellt wurde, sollten in der Endausscheidung jene das letzte Wort haben, die künftig um diese neue Trophäe kämpfen werden: Die Schüler und Lehrer. Sie waren zu einem Online-Voting aufgerufen.

Der Entwurf von Isabella Limberger fand hier breite Zustimmung, und damit stellt eine Schülerin der HTL Steyr ? Fachschule für Kunsthandwerk ? Metalldesign die Siegertrophäe. Isabella Limberger wurde eingeladen, ihren Prototyp in Wien zu präsentieren, und wird im kommenden Jahr die Fertigung begleiten.

Die besten acht Schülerinnen und Schüler ? und damit auch Christoph Stienitzka ? werden überdies zu einem eintägigen Design-Workshop eingeladen.

Wie bei vielen Erfolgen steht auch hinter diesem ein Team:
Dass gerade diese Trophäe den Wettbewerb gewinnen konnte, liegt sicher auch daran, dass hier nicht nur eine Zeichnung vorlag, sondern ein Prototyp. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem Kollegen Gierkinger, der flexibel genug war, diese ? ihm bis dahin völlig unbekannte ? Schülerin einer anderen Abteilung in seiner Kunststoff-Werkstätte zu betreuen.
Ein Dankeschön allen Schülern und Lehrern, die sich beim Online-Voting des Projekts angenommen haben,
und ein herzliches Dankeschön an Johanna Ramsauer, Mitschülerin der Gewinnerin aus der 3YFKU, dafür, dass sie als Begleitung in Wien ihren Beitrag zur Präsentation geleistet hat.