Genormte Lieferboxen auf E-Trägerfahrzeugen, inklusive Verwendung eines ortsgebundenen Lieferboxensystems im Fokus der Umweltverträglichkeit

Herr Karl Walter Stehlik vom österreichischen Interessensverband des kombinierten Verkehrs hielt am Mittwoch, den 14. 10. 2015 einen Vortrag zum Thema „Güterverkehr und urbane Konzepte“

Für den urbanen Betrieb, im Vortag am Beispiel Wien gezeigt, sind konventionelle LKWs in Zukunft nicht geeignet: Sie sind zu groß und stoßen zu viele Schadstoffe aus!
Nach Stichworten wie „Weg vom Erdöl“ und „Keine Lärmbelästigung“ wurde ein neues Cargokonzept entwickelt.

So liefern im neuen Transportverkehr elektrisch angetriebene Klein-LKWs, 4,5m lange, 1,5m breite Fahrzeuge mit 1.500 – 3.500kg Zuglast, genormte 5‘ Lieferboxen aus.
Diese kurzen, wendigen Lieferwagen sind ideal für den städtischen Verkehr mit seinen zahlreichen Engstellen, die für konventionelle LKWs zum Hindernis werden könnten.

Die 5‘ Lieferboxen sind stapelbar, können allseitig beladen werden und sind mit Gabeltaschen für das Verladen mit dem Stapler ausgestattet.
Weiters können die 5‘ Boxen auf die Größe eines Standard-45‘-Container zusammengestellt werden und somit normal via Bahn oder LKW zur Schnittstelle gebracht werden.
Die Lieferboxen können auch im Ganzen bei einem Kunden abgestellt werden, sodass keine persönliche Warenannahme vonnöten ist.

Das Lieferboxensystem kann je nach Standort variiert werden – ob eine zentrale Schnittstelle für die Container, persönliche Container oder manuelle Entladung, wie beim konventionellen LKW sind möglich.

Fössl Daniel und Huber Georg

Schüler der 4BHMBZ