Höhere Technische Bundeslehranstalt Steyr
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Endlich war es so weit, am Freitag, 10. Oktober 2008, unternahmen wir, die 4YFKU, unsere ersehnte Exkursion.
Mit unserer Deutschlehrerin, Frau Prof. Mag. Evelyn Achleitner, ging es in das Karikaturenmuseum Krems und zur Indianerausstellung auf die Schallaburg. Lesen Sie mehr...
Unsere erste Station war das Karikaturenmuseum, wo wir kompetent und kurzweilig durch eine Ausstellung von Michael Pammesbergers Karikaturen und eine Ausstellung von Karikaturen des berühmten und berüchtigten Manfred Deix geführt wurden.

Pammesbergers Karikaturen sind mit spitzer Feder gezeichnete, haarscharfe Momentaufnahmen von Vorgängen in der österreichischen Gesellschaft. Hauptsächlich karikiert er aktuelle politische Themen, weshalb einige seiner Ausstellungsstücke ständig wechseln. Meist lacht man herzlich über die witzig gezeichneten Karikaturen, bis man sich selbst teilweise darin wiedererkennt, wobei einem dann doch das Lachen etwas vergeht.

Verlässt man nun die Welt von Pammesberger und begibt sich in den 2. Stock des Hauses, so befindet man sich in der etwas anderen Welt des Manfred Deix. Die Zeichnungen des berühmten Österreichers sind und bleiben eine Streitfrage, einige lieben sie, andere nicht. Alle seiner meist politischen Karikaturen sind, im Gegensatz zu jenen von Pammesberger, äußerst böse und überzeichnet. Sie sind witzig und einfach nicht zu übersehen.

Dass der Katzenfreund einen starken Hang zur Erotik hat, ist allgemein bekannt. Diesen Hang darf Deix in Krems ausleben und stellt seine besten Erotikkarikaturen in einem Extra-Raum aus. (Zutritt ab 18!)
 
Im Rahmen einer Sonderausstellung wird das Thema „Erotik in der (politischen) Karikatur“ mit Zeichnungen von Künstlern aus aller Welt behandelt, wobei viele historische Ereignisse gespiegelt bzw. auf´s Korn genommen werden. (Zutritt ab 18!)


Arkadenhof mit Brunnen
Mit unserem kleinen Bus ging es nach dem Mittagessen auf die Schallaburg in Niederösterreich.
Befindet man sich eben noch in dem schönen Renaissanceinnenhof der Burg, steht man plötzlich mitten in der faszinierenden Welt der Ureinwohner Amerikas. In den Ausstellungsräumen erfuhren wir während einer gelungenen und ebenfalls kurzweiligen Führung viele interessante Dinge über die doch so unbekannten Indianer. Beispiele dafür sind, dass „Eskimo“ kein Schimpfwort ist oder dass der Anorak ursprünglich von den Ureinwohnern erfunden wurde und vor allem aber, dass man Karl May nicht alles glauben sollte. Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die verschiedenen Stämme mit ihren Gepflogenheiten, sondern visualisiert auch das Leben der heutigen Indianer, welches vielleicht nicht so ganz unseren Vorstellungen entspricht.


Im Burghof


Noch einmal...
Ein herzliches Dankeschön an unsere Gruppenführer in den Museen sowie an Frau Prof. Mag. Evelyn Achleitner, die sich mit uns auf diesen kleinen Ausflug begab, möchten wir abschließend im Namen unserer Klasse aussprechen.
 

 


Pause im Garten

Monika Minichberger, Ricarda Pfaffenbichler (Schülerinnen der 4YFKU)