DES TÜRKISCHEN |
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Die Türken bedienen sich seit 1928 statt der arabischen Schrift des
lateinischen Alphabets. Wer öfter in türkischen Websites surft, hat sicher (unter Windows 98) den "multilanguage support for Turkish" installiert. Ich gehe aber davon aus, dass diese Zusatzinstallation nicht erfolgt ist und verwende daher Ersatzzeichen. Wer sich für dieses Problem interessiert, kann sich auf Guntram Erbes Website kundig machen. Die Aussprache bereitet
dem Deutschsprachigen im Allgemeinen keine gröberen Schwierigkeiten. Es
ist aber zu beachten, dass die Türken keine Zwielaute kennen und auch zwischen zwei Konsonanten einen Vokal hören. Sie
würden also den Artikel "der" etwa "där"
aussprechen. Wenn ein Türke das deutsche Wort
"Gräber" hört, schreibt er es etwa so: gireyba. Unser oberösterreichisches (donaubairisches) Dialektwort "Oachkatzlschwoaf" (= Eichhörnchenschwanz) haben meine Schüler vor dem Aussprachetraining fast durchwegs wie "orchkatzlschworf" ausgesprochen. Nach begeistertem Üben haben es aber die meisten richtig hingekriegt. Unten sehen Sie eine Darstellung des türkischen Alphabets: Im Folgenden einige Beispiele für die Wiedergabe der Sonderzeichen und der Aussprache: c = dsch: Hocam
(respektvolle Anrede für eine Lehrperson) = hodscham;
h = leicht
behauchtes h bis deutlich gesprochenes ch.
Diese Unterschiede in der Aussprache dürften
dialektbedingt sein.
Das j spricht man wie das "j" in Journal. Z.B.: viraj = wirasch (=Kurve). Viyana
(Wien) = Wijana;
Be
Zeynep (Vorname) = Sejnep (stimmhaftes S !!). |