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Charakteristisch

  1. Unser...lehrer erscheint in jeder von ihm unterrichteten Stunde pünktlich.
  2. Er ist ein beherrschter Mann, der sich nicht leicht aus seiner Verfassung bringen läßt.
  3. Er frägt so lange, bis er dem Schüler eine befriedigende Note entlocken kann.

Was hätte wohl Böll dazu gesagt ?

Aufgabe: Inhaltsangabe zu Heinrich Bölls Kurzgeschichte "Die Waage der Baleks". Zeit der Handlung: Jahrhundertwende; Schauplatz der Handlung: Dörfer im böhmischen Teil Schlesiens. Die Baleks, reiche Grundherren und Besitzer von Flachsbrechen, beuten seit Generationen die Dorfbewohner aus und scheuen auch vor primitivstem Betrug nicht zurück. Die Kinder der Dorfbewohner nämlich verkaufen den Baleks, um das Familieneinkommen aufzubessern, Kräuter, Beeren und Pilze. Das Gesammelte wird mit einer alten Balkenwaage gewogen, aber es werden falsche (zu schwere) Gewichte verwendet. Eines Tages deckt ein Junge den Betrug auf ...

  1. Die Leute leben von der Arbeit in den Flachsbrechen, unter Gesundheitsschädigenden Bedingungen und wenig Geld.
  2. Die Eltern schicken die Kinder in den Wald, um Pilze und Kräuter zu suchen.
  3. Die Kinder sammeln Kreuter und Bären.
  4. Als der Großvater vor der Waage steht, sieht er, dass ein halbes Kilo Gewicht in einer Schale liegt.
    (Sachverhalt: Der Großvater des Erzählers, ein etwa 12-jähriger Junge, steht vor einer Balkenwaage. In einer Waagschale liegt ein Halbkilo-Gewicht.)
  5. Ein Bub hohlt die je in ein achtel Kilo Kaffe verpackten Säckchen, die alle Dorfbewohner auf Grund eines Festes bekommen.
  6. Die Leute rechnen aus, um wieviele Taler sie die Baleks betrogen haben.
    (Frage: Wer hat wen betrogen?)
  7. Die Eltern des Jungen sorgen für die Ausbreitung des Betruges im Dorf.
  8. Als die Familie Balek unter erwartetem Jubel durch das jedoch leere Dorf fahren und danach in die Kirche gehen, wo ihnen die gesamte Dorfgemeinschaft unter dem Gesang eines Liedes feindschaftlich entgegentritt, bemerken diese den Aufruhr.
  9. Nach dem Zwischenfall geht der alte Lebenswandel weiter.

Aufgabe: Inhaltsangabe zu Heinrich Bölls "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral". Ein fotografierender deutscher Tourist kommt in einem Hafenort im Südwesten Europas mit einem Fischer ins Gespräch, möchte ihn zu einer teutonischen Arbeitshaltung bekehren, wird zur Erkenntnis gebracht, dass man nicht nur lebt, um zu arbeiten.

  1. Böll erzählt von einem ärmlich gegleitetem Fischer und einem schickem Touristen.
  2. Schauplatz des Geschehens ist die westliche Küste Europas, auf der ein Fischer glücklich und zufrieden pennt.
  3. Als der Tourist plötzlich einen Fischer friedlich dösen sah, fotographierte der Tourist Jenen, bis er munter wurde.
  4. Der Fischer wird von dem blinzeln der Kamera gestört.
  5. Der Fischer verneint die Frage mit einem nicken.
  6. Der Fischer nickt mit Nein.
  7. Der Fischer nimmt endlich Worte in den Mund, der die ganze Zeit nur mit seinen Kopf genickt oder geschüttelt hat.
  8. Der Fischer könnte sich später eine Marinadenfabrik mit Hubschrauber leisten.
  9. Dann zog der Tourist mit Neid von Tannen.
  10. Es Endstand nur ein bischen Neid in im.

Nicht nur Kusenberg hatte Sinn für's Absurde !

Aufgabe: Inhaltsangabe zu Kurt Kusenbergs Kurzgeschichte "Ein verächtlicher Blick". Darin geht es um die überzogene Reaktion der Polizei auf ein harmloses Vergehen: Ein Rotbärtiger mustert einen Polizisten verächtlich, verschwindet aber, bevor der empörte Beamte reagieren kann. Eine Razzia nach allen Rotbärten ist zwar sehr ergiebig, der Übeltäter entgeht jedoch glücklicherweise den "Häschern".
Anmerkung: Ein "besonderes Kennzeichen" des "Täters" ist eine Krawatte, die den Stadtplan von Istanbul als Muster aufweist.

  1. Wachtmeister Kerzig sagt aus, daß er sich von einem Pasant verächtlich bemustert fühlt.
  2. Der Rotbart geht zum Frisör um seinen Bart abzuschneien.
  3. Der Mann hat eine Krawatte mit einer Karte von Istanbul darauf.
  4. Der Frisör kann sich an eine Kravatte erinnern, auf dieser ein Stadtplan zu entnehmen war.
  5. Dabei fällt den Präsidenten dem ehemaligen Rotbart seine Krawatte auf. Die ist nämlich ein Stadtplan aus Istanbul.
  6. Der Polizeipräsident lobt seine Krawatte, die der Karte von Istanbul ähnelt.
  7. Alle Bemühungen macht jedoch zum Schluß der Polizeipräsident höchstpersönlich zur nichte.

Aus Nacherzählungen oder Inhaltsangaben:

  1. Die Bauern lassen die Tiere auf eine Wiese, die mit Teichen gefüllt ist.
  2. Nach stundenlangem Watten erreichen sie endlich trockenen Boden.
  3. Er nahm die Gemahlin des Schlossherrn und steckte ihre nackten Füße ins Feuer.
  4. Der König war reich an Land und Rum, aber sonst war er ein sehr grausamer Genosse.
  5. Der alte Sänger hatte graues Haar, aber ein geschmücktes Ross.
  6. Die Sänger waren gekommen, um das Herz des Königs zum Nachdenken zu bringen.
  7. Tösend wie ein Monster stampfte das Wasser ins Tal hinein.
  8. Ein Farmer und sein Knecht haben alle Hände voll zu tun, um gegen die enormen Wassermassen anzukommen.
  9. Die Beiden werden vom ständig steigenden Wasser in Schach gehalten und müssen sich bis auf ein Schilfdach zurückziehen.
  10. Jeder Verbrecher verrät sich einmal selbst und wird dadurch ans Tageslicht gebracht.

Aus Erlebnisschilderungen, Berichten, Beschreibungen:

  1. Ich setzte mich zu meinem Computer, doch der wollte heute nicht bedient werden. Jedesmal Einschalten meldete er einen anderen Fehler.
  2. Professor Sch. betrat die Klasse. Totenstille herrschte im Raum. Nur einige Zähne klapperten.
  3. Am nächsten Morgen kam der Leutnant am Abend nach Hause.
  4. Wir wollten mit seinem Zelt eine Nacht verbringen.
  5. Meine Puch ist das schnellste Moped unter meinen Freunden.
  6. Der Fahrer stieg erschrocken vom Auto.
  7. Der Dienstag in der Werkstätte begann um 8 Uhr morgens.
  8. Wir feilten, bis die Hände rauchten.
  9. Wir mussten alle auf einer Fräsmaschine zusammenkommen.
  10. Wir mussten die Drehmaschinen reinigen und in das Werkstättenheft eintragen.
  11. Ich war als Bohrer tätig.
  12. Ich schrubbte eine Fläche des Prismas.
    (Anmerkung: schrubben = mit einer Bürste kräftig reibend etwas reinigen;
    schruppen = "Werkstücke durch Abheben dicker Späne grob bearbeiten" – Duden: Deutsches Universalwörterbuch)

Erörterung, Problemarbeit:

  1. Der Fahrer reißt die Schier in die Höhe, um die Marke zu erkennen.
  2. In den Urlaubsmonaten tritt eine erhöhte Unfallszahl auf.
  3. Ich habe kein spezielles Gebiet, wo ich meine Freizeit ausübe.
  4. Durch diese Sportarten halte ich meine Lunge am Laufenden.
  5. Ein weiterer Grund der Unfälle ist das unüberlegt eine unübersichtliche Kurve schneiden.
  6. Es können Verletzungen vorkommen, die den Lenker sein folgendes Leben an den Rollstuhl oder an immerwährendes Liegen im Bett fesseln.
  7. Zusammengefasst bin ich der Meinung, dass man eine Fremdsprache erlernen sollte.
  8. Viele Fachzeitschriften werden zum besseren Verständnis in Englisch getextet.

Forschungsergebnisse zur Geschichte des Computers
präsentiert von einem Schüler der 4BHE (1998/99):

  1. Der Rechenschieber wurde einst von Mathematikern eingesetzt, um ihnen beim Berechnen von Logarithmen und anderes zu helfen. Ausserdem fand er Anwendung bei Buchhälter, denn einen Rechenschieber konnte sich damals fast jeder leisten.
  2. Der Rechenschieber wurde lange verwendet, bis zur Entdeckung des elektrischen Stroms.
  3. INTEL wird von AMD auf trapp gehalten
© Erwin Holzer. Alle Rechte vorbehalten.