Bluetooth

Verbindungstechnologie für Wireless Area Networks (WPAN's)

Bluetooth wurde genannt nach dem dänischen König Harald Blatand, der vor etwa 1000 Jahren mehrere Gebiete zu einem Königreich einte.

Die Technik:
Bluetooth benutzt das lizenzfreie Industrial-Science-Medical-Band (ISM) um 2,4 GHz. Mit dem Verfahren ausgerüstete Geräte sind in der Lage, sofort miteinander Kontakt aufzunehmen, wenn sich nahe genug beinander befinden. Bis zu acht solcher Maschinen organisieren sich dabei automatisch zu sogenannten Piconetzen , die eine der Einheiten als "Master" kontrolliert. Auch Piconetze können eine Gemeinschaft bilden, die laut Spezifikation Scatternet heißt. Bluetooth bietet akzeptable Werte für Übertragungen: So ist wahlweise asynchroner Datenverkehr mit 721 Kbit/s und 57,6 Kbit/s oder synchroner Betrieb mit jeweils 432,6 Kbit/s möglich. Außerdem stehen pro Einheit bis zu drei Sprachkanäle @ 64 Kbit/s zur Verfügung.
Fester Bestabdteil von Bluetooth sind Verschlüsselungs- und Authentifizierungs-mechanismen. Zusammen mit dem zugrudeliegenden Frequenzsprungverfahren (pro Sekunde wird nach einem Schema, das Sender und Empfänger jeweils untereinander aushandeln, bis zu 1.600 Mal die Frequenz gewechselt) soll dies für ausreichend Sicherheit und Abhörschutz sorgen. Dabei ist die Bluetooth-Spezifikation so ausgelegt, dass der Stromverbrauch der für die Kommunikation notwendigen Chips gering ist. Ledeglich ein Milliwatt benötigen die Funkeinheiten.

Norm erst ab 2001

 


Zurück zum Glossar Roger Morgan / 2000 L.Änderung 01. January 2003