Am 30. April fuhren die dritten Klassen der Höheren Abteilung Elektronik und Technische Informatik mit ihren Begleitern: Prof. Mag. Orgill und Prof. Dipl.-Ing. Wittner zuerst nach Wieselburg, um den Scheinwerfer-Hersteller ZKW zu besuchen. Danach ging es zur Firma LiSEC in Seitenstetten, welche Maschinen zur Flachglasverarbeitung herstellt. Abgerundet wurde der Tag durch eine Jause beim Mostheurigen in Weistrach.

Der Hersteller von Autoscheinwerfern und der dazugehörigen Elektronik ist mit 7 Standorten weltweit vertreten. Im Hauptsitz von ZKW in Wieselburg wird entwickelt, produziert und getestet. Namhafte Kunden von ZKW sind zum Beispiel: Volvo (PKW und LKW), BMW, Audi sowie viele andere Auto- und LKW-Hersteller.

Zur Einführung in die Aufgaben und das Unternehmen selbst, präsentierten uns drei Mitarbeiter ihre Abteilungen und erklärten uns moderne Lichtsysteme, die zur Veranschaulichung am Hauptscheinwerfer eines 7er BMWs gezeigt wurden. Während der Führung ist die hohe Priorität von Kunststoffen und die Reinheit der Linsen aufgezeigt worden.

LiSEC entwickelt und fertigt seit über 50 Jahren Glaszuschnitt-, Sortiersysteme und komplette Produktionslinien für die Isolier- und Verbundglasfertigung. Durch 20 Standorte weltweit und 2 in Österreich ist LiSEC einer der größten Hersteller dieser Maschinen.

Anfangs erklärte uns ein ehemaliger HTL-Absolvent die Funktionsweise einer Zuschnittsanlage für Flachglas, welche der Serie SprintCut angehört. Nach dieser ausführlichen Erklärung führten uns Mitarbeiter durch die Produktionshallen, um uns weitere Glasverarbeitungsanlagen zu zeigen und die Fertigungsschritte der einzelnen Maschinen zu erklären. Am Ende unseres Aufenthaltes wurden uns allgemeine Informationen zum Unternehmen gegeben. Außerdem erhielten wir einen Einblick in Planung und Umsetzung eines Großprojektes.

Um uns nach diesem informativen, aber auch sehr anstrengenden Tag zu stärken, ließen wir den Tag beim Mostheurigen Z‘ Gridling in Weistrach mit einer Jause ausklingen. Leider konnten wir dort nicht allzu viel Zeit verbringen, da bereits der Bus für die Rückfahrt nach Steyr wartete.

Martin Bretterebner, Simon Schausberger
(Schüler der 3BHEL)